Brustrekonstruktion in Konstanz

Korrektur nach Brustkrebserkrankung

Eine Brustrekonstruktion bietet die Möglichkeit, die weibliche Brust nach einem Unfall oder einer Erkrankung wiederherzustellen. Bei einer Brustkrebserkrankung leiden Patientinnen oft nicht nur unter der Tumorerkrankung selbst – sie haben durch die Entfernung der Brust auch einen enormen Leidensdruck. Viele der betroffenen Frauen fühlen sich dadurch unvollständig und sehr unwohl. Nach einer erfolgreichen Krebsbehandlung kann daher eine Rekonstruktion der Brust geplant werden. Ziel der Brustrekonstruktion ist es, mithilfe von Implantaten oder körpereigenem Gewebe eine neue Brust zu formen, die natürlich aussieht und das individuelle Wohlbefinden zurückgibt.

Kurzinfos zur Brustrekonstruktion

Behandlung: ambulant oder stationär, operativ
Dauer: in der Regel 2 Operationen je 1–2 Stunden (Implantat); ca. 2–5 Stunden (Eigengewebe)
Anästhesie: Vollnarkose
Gesellschaftsfähig: nach etwa 2-3 Wochen
Sport: nach ca. 6–8 Wochen
Kosten: ab 5.900,-€ zzgl. MwSt.

Gründe für eine Brustrekonstruktion

Der Hauptgrund für eine Brustrekonstruktion ist die sogenannte Ablatio mammae oder Mastektomie, also die Entfernung der weiblichen Brust. Dieser Schritt wird in der Regel notwendig, wenn eine Brustkrebserkrankung vorliegt und die Brust nicht erhalten werden kann. Weitere mögliche Gründe sind unter anderem Unfälle oder Erkrankungen, die zu starken Verletzungen der Brust führen.

Weitere Fehlbildungen, die mit der Brustchirurgie korrigiert werden können

Anlagebedingte Fehlbildungen der Brust können ebenfalls eine Motivation für eine Brustrekonstruktion in Konstanz beziehungsweise für einen brustchirurgischen Eingriff sein. So leiden Frauen beispielsweise unter der sogenannten „Rüsselbrust“ oder „Schlauchbrust“ (medizinisch: tubuläre Brust). Bei dieser Fehlbildung ist die Brust im unteren Quadranten unterentwickelt, wodurch sich ein flacheres und spitzzulaufendes Erscheinungsbild ergibt. Durch Eigenfett oder Implantate kann diese Deformität der Brust korrigiert werden.

Des Weiteren können Brüste Asymmetrien aufweisen. Die beiden Brüste sind nie zu 100 Prozent identisch. Es gibt immer kleine Abweichungen, da der menschliche Körper nicht komplett symmetrisch ist. Bei einigen Frauen können die Brustasymmetrien jedoch stärker ausgebildet sein als bei anderen. Stören die Asymmetrien, kann eine Korrektur-OP in Betracht gezogen werden.

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Was ist vor einer Brustrekonstruktion wichtig?

Vor der Brustrekonstruktion muss zunächst die Brustkrebstherapie abgeschlossen sein. Die Patientinnen besprechen mit ihrem Onkologen, ob für sie eine Brustrekonstruktion infrage kommt. Anschließend können sich die Patientinnen an einen Plastischen Chirurgen wenden, um mit ihm das weitere Vorgehen zu besprechen. Eine wichtige Entscheidung ist, ob die Brustrekonstruktion mithilfe von Implantaten oder mit Eigengewebe erfolgen soll.

Etwa zwei Wochen vor den operativen Eingriffen sollte auf Alkohol, Nikotin und Schmerzmittel, die die Blutgerinnung beeinflussen, verzichtet werden.

Wie läuft eine Brustrekonstruktion ab?

Bei einer Brustrekonstruktion mit Implantaten ist es in der Regel notwendig, das Gewebe im Bereich der Brust vorzubereiten und zu dehnen, damit die Implantate eingesetzt werden können. Das geschieht mit einem sogenannten Expander. Dieser Expander wird operativ eingesetzt. In regelmäßigen Abständen wird er durch ein Ventil mit Kochsalzlösung gefüllt, damit sich das Gewebe weitet. Nach einigen Monaten wird der Expander bei einer zweiten OP wieder entfernt und durch die gewünschten Implantate ersetzt. Beide Operationen dauern je etwa ein bis zwei Stunden.

Bei der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe wird der Patientin körpereigenes Material entnommen und im Bereich der Brust eingesetzt. Oft bieten sich der Rücken, der Bauch oder die Oberschenkel als geeignete Spenderzonen an. Je nach Technik werden Haut, Muskeln, Fettgewebe und Blutgefäße verwendet, um die neue Brust zu formen. Voraussetzung für diese Behandlungstechnik ist, dass genügend und geeignetes Spendermaterial vorhanden ist, um die Brust zu rekonstruieren. Der Eingriff dauert etwa zwei bis fünf Stunden.

Worauf ist nach einer Brustrekonstruktion zu achten?

Nach der Brustrekonstruktion in Konstanz sollten sich die Patientinnen vor allem schonen und erholen. Je nach Technik und OP-Verlauf bleiben sie bis zu sieben Tage in der Klinik. Die körperliche Schonung sollte mindestens zwei bis drei Wochen dauern. Auf Sport muss für sechs bis acht Wochen verzichtet werden – bis die Wundbereiche vollständig abgeheilt sind.

Die Patientinnen tragen nach dem Eingriff einen stützenden Spezial-BH. Er soll die Risiken für Komplikationen nach der OP verringern und den Heilungsprozess unterstützen. Bei der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe werden auch die Entnahmestellen durch spezielle Kompressionskleidung geschützt, damit sie optimal abheilen können.

In regelmäßigen Abständen finden Kontrolltermine statt, um den Heilungsverlauf und die Ergebnisse zu begutachten.

Gibt es bei einer Brustrekonstruktion Risiken?

Jede Operation ist mit gewissen Risiken verbunden. Nach einer Brustrekonstruktion kann es zu Wundheilungsstörungen, Nachblutungen und Infektionen kommen. Dank strenger Qualitäts- und Hygienestandards sind diese Risiken heutzutage jedoch auf ein Minimum reduziert. Auch die Vollnarkose wird in der Regel gut vertragen.

Zu den spezifischen Komplikationsrisiken beim Brustaufbau mit Implantaten zählt die Kapselfibrose. Dabei bildet sich um das eingebrachte Implantat eine weiche Gewebehülle, die sich in einigen Fällen verhärten und zu Beschwerden führen kann. Bei der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe kann es hingegen zu Gefühlseinschränkungen an den Entnahmestellen kommen. Ihr ästhetischer und plastischer Chirurg in Konstanz beantwortet Ihre Fragen gerne in einem persönlichen Gespräch.

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Was kostet eine Brustrekonstruktion in Konstanz?

Die Kosten für den Brustaufbau nach einer Brustkrebserkrankung fallen unterschiedlich aus, da jeder Eingriff individuell geplant und vorgenommen wird. Die Kosten variieren je nach gewählter Technik und Durchführung. Die Preise für eine Brustrekonstruktion liegen im günstigsten Fall bei 5.900,-€ zzgl. MwSt..

Nach einer Brustkrebserkrankung werden die Behandlungskosten für die Wiederherstellung der Brust vollständig von den Krankenkassen und privaten Versicherungen übernommen. Sprechen Sie am besten direkt mit Ihrer Krankenkasse oder Versicherung, um die Einzelheiten zu klären und zu erfahren, welche Nachweise und Dokumente Sie für die Kostenübernahme benötigen.

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